wahr sein. frei sein. ich sein.

Meine eigenen Bedürfnisse? Keine Ahnung!

Als feinfühliges Scheidungskind habe ich schon früh gelernt mich zurückzunehmen, meine Fühler für die Bedürfnisse anderer auszustrecken. Meine eigenen? Keine Ahnung! Wer ich bin und was ich kann? Ich wusste es nicht! Was ich nicht lernte, war Raum einzunehmen. Wenn ich gesehen wurde, dann als schwieriges Kind. Irgendwann habe ich diesen äußeren Blick zu meinem eigenen gemacht. Die Folge war Unsicherheit, Überforderung, Orientierungslosigkeit, keine Verbindung zu mir selbst. Und später viele Liebesbeziehungen, die alles andere als unterstützend waren.

 

Es gab diesen Funken in mir. Meinen Wesenskern.

Doch es gab immer diesen Funken in mir. Meinen Wesenskern. Eine weise alte Seele. Eine Seherin. Urkraft. Unbändige Lebensfreude. Begeisterung, Humor, Vertrauen, eine tiefe Liebe zu den Menschen. Der Wunsch zu heilen. Und das Wissen darum, dass wir alle die Möglichkeit haben innerlich und äußerlich frei zu leben. Wenn wir dran bleiben. Und ich war zäh!

Dieser Wesenskern wurde dann befeuert, wenn ich gesehen und „erkannt“ wurde. Und glücklicherweise kreuzten immer wieder Menschen meinen Weg, die dies taten.

Ich möchte dir von zwei meiner wegweisenden Menschen erzählen.

Eine war meine Coach und Ausbilderin. Als wir in der Coachingausbildung lernten Persönlichkeiten „zu erfassen“ demonstrierte sie dies an uns. Sie sah eine unter uns, die sehr weise sei für ihr Alter. Bei der es Schatten in der Vergangenheit gibt, die aber alle Möglichkeiten hat, ihre Strahlkraft zu entfalten, wenn sie nur die Fenster zu den blühenden Landschaften aufstößt. Als sie fragte, um wen es ging, waren sich alle einig: um mich. Sie sah mich als begnadete Coach und förderte mich sehr. Damals 2008 hat mich das noch überfordert. Doch ihre Worte hatten sich fest eingeschrieben. Heute denke ich oft daran und konnte mittlerweile in diese Worte „hinein leben“. Sie hat mir den Zugang zu meiner „Gabe“ gezeigt. Ein großes Geschenk! Heute lebe ich diese „Gabe“. Ich bin nun diejenige, die dich sieht, spürt und erkennt.

Der zweite Mensch, der mich „erkannt“ hat ist mein Herzenspartner, Lieblingsmensch und Lebensgefährte. Er ist mein größter Fan. Neben ihm darf ich wachsen. Er ist meine Basis, von der aus ich frei die Flügel ausbreiten kann. Für mich war „in Beziehung sein“ das hartnäckigste Schattenthema. Denn es liegt ganz nah am Herzen. Es hat Zeit gebraucht Vertrauen zu fassen und das Glück zuzulassen. Jetzt leben wir es. Wir haben uns füreinander entschieden. Und alles, was kommt – innere und äußere Bewegungen – wird in die Beziehung integriert. Die Trennung sitzt nicht mehr mit am Tisch, wie in all meinen vorigen Beziehungen. Herausfordernd und wunderschön. Eine neue Erfahrung für mich.
Und auch diesen Heilungsprozess gebe ich heute weiter. Ich erinnere euch an die ursprüngliche Verbundenheit eurer Beziehung. Begleite euch von gemeinsam einsam zu gemeinsam frei sein.  Auf das Wertschätzung, Zuneigung und Liebe wieder frei fließen kann. Mein größtes Geschenk! Friedensarbeit.

 

Ich habe einen Traum

Ich träume von einer Welt, in der Liebe die Angst ersetzt. In der wir wieder zu weisen Kindern werden und uns trauen, einfach Dinge auszuprobieren. Uns selbst zu lieben und mutig für uns einzustehen. Innerlich und äußerlich frei zu leben. In einem wertschätzenden und liebenden Miteinander.
Dazu beizutragen ist mein Herzensanliegen.
Dafür stehe ich morgens auf.

Jeden Tag aufs Neue.

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